Thema: ADFC Rastplatz


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Orion Bausysteme GmbH
Telefon: 06258-802-01
Telefax: 06258-802-36
info@orion-bausysteme.de

Pausen müssen sein!





















Picknick im Freien: wo sonst schmeckt´s besser!? Dazu das Rad am Fahrradparker anschließen. Die Sitzgruppe mit Tisch zur Vesper nutzen – und relaxen. Wenn´s regnet geht´s in die Schutzhütte. Wohin mit dem Abfall? Behälter stehen bereit! Zum Schluß an der Info-Vitrine die Route kontrollieren... und weiter geht´s!
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15. Fachtagung Radverkehrsplanung und -förderung.
am Dienstag, 15.04.2008 in Karlstadt am Main.
Veranstalter: Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung,
ADFC-Landesverband Bayern,
Mitveranstalter: Stadt Karlstadt.

Infrastrukturelle Maßnahmen an touristischen Radwegen.

Fahrradtourismus bleibt weiterhin ein Wachstumsmarkt: nahezu 90% der deutschen Radurlauber verbrachten ihren Radurlaub im vergangenen Jahr im eigenen Land. Infolge einer umfassenden Erhebung des ADFC schaffte Bayern erstmals den Sprung auf den Spitzenplatz der beliebtesten Radregionen.
Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse belegen, dass die deutschen Radtouristen Wert auf höhere Qualität legen. Radtouristische Qualitätssicherung und -verbesserung werden für alle Beteiligten der Radverkehrsplanung und -förderung in ihren Zielsetzungen Priorität haben müssen.
In diesem Sinne bieten wir aktuelle Informationen und neue Planungstrends aus der Sicht eines Herstellers für Produkte zur Qualitätsverbesserung von touristischen Radwegen.
Wir, das sind die Unternehmen ORION Bausysteme GmbH, mit Sitz in Südhessen und die ORION-Stadtmöblierung GmbH, mit Sitz in Sachsen. Produziert werden in beiden Unternehmen transparente und geschlossene Dachkonstruktionen, Fahrradparksysteme und Gestaltungselemente für den Außenbereich.
Die Qualitätsphilosophie für Systeme der ORION-Produktpalette drückt sich dabei u.a. durch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 aus. Sämtliche modulare Konstruktionen, die wie in einem Baukastensystem konfektionierbar sind, werden industriell in großen Stückzahlen unter Berücksichtigung der derzeit gültigen Normen und bauaufsichtlichen Zulassungen in den ORION-Werken produziert.

Der Trend zum Radurlaub hält an. Millionen Urlauber nutzen während der "kostbarsten Tage im Jahr" das Fahrrad. Die Qual der Wahl, welche der über 200 Radfernwege, touristische Kurzrouten oder welche Radrouten zu Orts- und Stadtbesichtigungen genutzt werden können, wird jeder selbst unter Verwendung mannigfaltiger Informationsquellen für sich auswählen. Was erwartet den Radfahrer aber auf seiner Route? Welche Entscheidungshilfe steht dem Radler für die Auswahl der für ihn interessantesten Routen zur Verfügung?
Kann er sich auf Veranstalter und Aussagen der Tourismusregionen verlassen? Gibt es verlässliche Leitlinien, die ihm die vergleichende Suche nach den richtigen Radwegen ermöglichen? Besitzt der ausgewählte Radweg gute oder schlechte Streckenteile? Finde ich genügend Strecken auf meiner Tagesetappe zum Ausspannen, zum Erholen? Werde ich Sehenswürdigkeiten entspannt besichtigen können?
Zur Beantwortung all dieser Fragen werden die Marketinginstrumente der einzelnen Tourismusregionen eine Antwort geben müssen. Versprechen und Empfehlungen geben, ist eine Sache. Diese auch in die Praxis umzusetzen, eine Andere. Oft klaffen Welten zwischen Anspruch und Realität.
Zu dem sehr umfangreichen Portfolio infrastruktureller Maßnahmen, die an touristischen Radwegen erforderlich und möglich sind, soll hier nur auf einen bestimmten Teilbereich eigegangen werden, der in der Vergangenheit oft schon im Planungsstadium nicht oder nur ungenügend Berücksichtigung gefunden hat, aber auch sehr häufig dem Rotstift beim Budgetieren der Maßnahmen zum Opfer gefallen ist.
Es ist ein Bereich, der so banale , wie essentielle Dinge umfasst, wie z.B. Fahrradabstellanlagen, Rastplätze, aber auch Systeme für die Verwaltung von Mietfahrrädern.
So wie das Fahrrad zum Radtouristen gehört, müsste eigentlich doch auch eine sichere Fahrradabstellanlage zwangsläufig an Start und Ziel, aber auch im Verlauf eines Radweges zu finden sein.
Die meisten Radfahrer kennen dieses Phänomen aus eigener Erfahrung. Das Fahrrad ist vollgepackt mit Satteltaschen, manchmal zusätzlich noch mit einem Kindersitz bestückt; man trifft sich am Startpunkt und sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, das Fahrrad dort sicher abzustellen, Freunde zu begrüßen, den Verlauf des Radwegs nochmals auf der Karte zu verfolgen usw. oder, man findet an der Route zwar einen Rastplatz, das Rad kann man dort aber weder sicher, noch ohne Angst vor einem "Achter" im Vorderrad haben zu müssen, abstellen.
Der ADFC hat bereits Anfang der 80er Jahre wegweisende Kriterien für die optimale Fahrradabstellanlage entwickelt und diese gemeinsam mit der ORION Bausysteme GmbH realisiert.
Dieses seinerzeit bereits entwickelte 7-Punkte-Programm hat bis heute Gültigkeit. Und zwar nicht nur für Fahrradabstellanlagen an touristischen Radwegen, sondern grundsätzlich.

1. Sicherheit für das Rad
2. Leichte, unmissverständliche Handhabung
3. Schonende Behandlung des Fahrrades
4. Solide Bauweise; wartungsfrei; gegen Vandalismus gefeit
5. Platzsparend
6. Modernes Design in Form und Farbe
7. Preiswert

Das Resultat dieser ADFC-Forderung ist die BETA-Familie, eine Fahrradparker-Familie, die in den 80er Jahren ihren Ursprung hatte und bis heute durch eine Vielzahl neuer Komponenten, Weiterentwicklungen, aber auch Qualitätsprüfungen den Status eines Referenzproduktes eingenommen hat.

Der ADFC verweist unter Berufung auf den nationalen Radverkehrsplan 2002-2012 darauf, dass für durchschnittlich alle 10 km Radwanderweg außerhalb von Ortschaften ein Rastplatz mit Sitzgruppe eingerichtet werden soll.
An ruhigen Stellen soll der Radler sich ungestört ausstrecken und entspannen können.

Ökologischer und ökonomischer Nutzen der Rastplätze

Rasten wird der Radfahrer in jedem Fall. Unabhängig davon, ob Rastplätze eingerichtet sind oder nicht. Sind keine geeigneten Rastplätze vorhanden, wird wild gerastet. Damit verbunden ist in der Regel eine zusätzliche Belastung der Umwelt, die in der Folge zu einem höheren Instandhaltungsaufwand für den Radweg führen wird. Unter diesem Aspekt hat die ORION Bausysteme GmbH gemeinsam mit dem ADFC-Bundesverband den ADFC-Rastplatz entwickelt und typisiert. Prototypen wurden konstruiert, bestehendes Mobiliar in das Rastplatzkonzept integriert. Das Ergebnis sehen Sie auf dieser Seite.

Bringen Rastplätze den Radverkehr in vorbildlicher Weise voran? Die Antwort lautet: ja!
Bei nahezu jeder längeren Radtour wird der Radfahrer den Wunsch haben, eine Pause einzulegen.
Die Pause dient der Erholung, fördert die Kommunikation zwischen den Radtouristen. Informationen über Routenverlauf, Wetter, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten werden ausgetauscht.
Der konzeptionell durchdachte ADFC-Rastplatz bietet dem Radfahrer direkt an der Wegstrecke die auf seine Bedürfnisse angepasste Infrastruktur.
Die Auswahl der Rastplatzstandorte sollte folgenden Kriterien entsprechen:

• Ca. alle 10 km außerhalb von Ortschaften, Gaststätten, etc.
• An markanten Geländepunkten, Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkten
• An Schnittstellen von verschiedenen Radwanderrouten, Fähren über Flüsse.
• Aber auch immer wieder einmal an ruhigen Stellen, wo der Radler sich ungestört ausstrecken und ein   
   Nickerchen halten kann.
• Bei der Materialwahl sollte der Vandalismussicherheit, Stärke, Befestigung,
   Entflammbarkeit, wegen der Lage außerhalb der Siedlungen mit geringer Sozialkontrolle, besondere
   Aufmerksamkeit gewidmet werden.
• Pausen müssen sein! Picknick im Freien: wo sonst schmeckts besser!
• Dazu das Rad am Fahrradparker anschließen.
• Die Sitzgruppe mit Tisch zur Vesper nutzen - und relaxen.
• Wenn es regnet, geht’s in die Schutzhütte.
• Abfallbehälter stehen bereit.
• Die Rastplatzfahne symbolisiert das CI (Corporate Identity) des ADFC-Rastplatzes und erhöht den
   Wiedererkennungswert der Gesamtstrecke.
• An der Infovitrine die Route kontrollieren, Informationen zur näheren Umgebung aufnehmen... und weiter
   geht’s!
• Fahrradboxen und Gepäcksafes schützen Räder und Gepäck, wenn die nähere Umgebung zu Fuß erkundet
   werden kann.

Je nach Lage des Rastplatzes und örtlicher Umgebungssituation kann unter verschiedenen Modulen der Rastplatzmöblierung ausgewählt werden.
Möblierte Rastplätze steigern das Wohlbefinden und beeinflussen das Umweltverhalten positiv.
Konzeptionell durchdachte Rastplätze und Positionierung derselben an der Strecke fördern die Attraktivität der Radreiserouten. Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert, das Produkt „Radreiseroute“ ist viel besser zu vermarkten.
Der ADFC hat ein Ausstattungsbeispiel entwickelt.
Attraktive Radrouten erhöhen den Naherholungswert der Region.
Hier sehen Sie eine Fahrradparker-Reihenanlage, die insbesondere dort zur Aufstellung kommen sollte, wo Radler/innen ihr Fahrrad kurzzeitig für die Erledigung von Einkäufen oder für die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten parken können und gleichzeitig ihre Radlerutensilien wie Helm, Regencape, Tachometer, Lampen usw. in einem Safe deponieren können. Der auf dem Bild gezeigte Safe ist mit einem Münzpfandschloss gesichert. Weitere Schlossvarianten können standardmäßig eingebaut werden.
In Verbindung mit den Baumodulen des BETA-Fahrradparkersystems können Fahrradsafes ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Anordnungsvarianten in die Reihenanlagen der Fahrradparker konzipiert werden.
Größere Fahrradsafeanlagen sind mit diesem Modulbausystem ebenfalls problemlos herstellbar.
Wer auf dem Mainradweg durch Kitzingen kommt, kann seine Radlerutensilien in diesen Gepäcksafe stellen. Die großen Fächer nehmen die Gepäcktaschen für nur 1 Euro Mietgebühr unbegrenzt lange auf. Die kleinen Fächer kosten 0,50 € . Der Gepäcksafe liegt zentral an der alten Mainbrücke, in der Nähe der Touristeninformation.
Noch besser, dafür etwas teurer, sind komplette Fahrradboxen, in die das Fahrrad mit samt Gepäck bequem eingestellt werden kann, während der Stadtbesichtigung oder wenn die Rast für eine energieliefernde Mahlzeit in einem Radlerrestaurant unterbrochen werden soll. Auch diese funktionalen Fahrradgaragen sind, wie die Schließfächer, mit Pfand oder mit Kassierschlössern ausrüstbar, können aber auch so ausgeführt werden, dass die Tür mit dem mitgeführten Seil- oder Bügelschloss verriegelt werden kann.

Was halten Sie von diesem Slogan für Ihren Radreiseweg:
„Ah..... endlich Pause....“- das ist doch das Schönste an einer Radtour, schwören viele Fahrradtouristen. Viele reizvolle Rastplätze an attraktiven Stellen eingerichtet, laden mit Sitzgruppen und übersichtlichen Infotafeln zur Erholung ein - und bei Regen schützt ein Unterstand das Picknick. Gut gestärkt und entspannt lässt sich die Radtour so entlang der wunderschönen Umgebung und vielen Sehenswürdigkeiten fortsetzen“.


Heinz-Dieter Weicker

ORION Bausysteme GmbH
Waldstraße 2
D - 64584 Biebesheim/Rhein
Telefon : +49 (0)6258/802-01
Telefax : +49 (0)6258/802-36
e-mail: h.weicker@orion-bausysteme.de
http:// www.orion-bausysteme.de


















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