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Wir waren dabei: Radgipfel Salzburg 2011

Radgipfel Salzburg 2011

Flexibel durch den Tag - Gesund durchs Leben - Mit dem Rad zur Arbeit!

Das Land Salzburg und das Lebensministerium laden gemeinsam mit der Stadt Salzburg am 5. und 6. Mai 2011 zur Teilnahme am Radgipfel Salzburg ein.

Unter dem Motto „Mit dem Rad zur Arbeit“ werden die Vorteile des Radverkehrs im alltäglichen Arbeitsverkehr verdeutlicht, regionale und nationale Motivationskampagnen vorgestellt und die Möglichkeiten des Betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgezeigt.

Nationale und internationale ExpertInnen wissen um die Antworten und eröffnen Perspektiven zu nachhaltigen, dem Puls der Zeit entsprechenden Lösungen – am Radgipfel Salzburg 2011.

Quelle: Tagungsmappe Radgipfel Salzburg

Vortrag anläßlich Ballon-Session:

Produkte:

Thema zur Ankündigung für Konferenzteilnehmer: Vom Fahrradparker zum Servicemodul (interner Hinweis: Wir zeigen am Stand einen Auszug aus der BETA-Familie in Form von BETA XXL, BETA-SAFE, BETA AIR, zudem Fahrradbox ARETUS mit integrierter Energiesäule und Doppelstockparker … LIFT/GAMMA/WEGA)  

Vom Fahrradparker zum Servicemodul

In unserer Terminologie haben wir von Anfang an den Begriff „Fahrradparker“ statt „Fahrradständer“ verwendet, um damit die Wertschätzung, die wir diesem Produktsegment beimessen, auch sprachlich zu dokumentieren.

Während man gedanklich unter „Fahrradständer“ eher das Massenprodukt in einfacher Qualität verstand, assoziierte man mit dem Begriff „Fahrradparker“ einen deutlich höheren Anspruch an Produktqualität!

Auch in Fachkreisen wird diese Unterscheidung genutzt, um den Felgenkiller von der hochwertigen Abstellanlage zu isolieren.

Schon sehr früh in der Entwicklung unseres Unternehmens haben wir uns für einen intensiven Dialog mit dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) geöffnet und so die kundige Meinung vieler Fachleute in die Gestaltung unserer Produkte einfließen lassen.

Als erstes sichtbares Resultat entstand daraus das Fahrradparksystem BETA.  

Basierend auf etlichen Messreihen und praktischen Tests mit Rädern in verschiedensten Geometrien entstand ein funktionsoptimierter Anlehnbügel.

Im Vergleich zum damals vorherrschenden Vorderradhalter stellte der BETA, aufgrund seiner bis ins Detail gestylten Produktmerkmale, einen Quantensprung dar!  

  • Lackschoner zum Schutz des Fahrradrahmens und des Fahrradparkers
  • Rohrverbinder als elementares Bauteil zur Generierung der Modularität im Legokastenprinzip
  • Distanzrohre zur Realisierung individueller Radabstände bei gleichzeitiger Rückrollsicherung sowie Einsparung von Fundamenten 
  • Hoch-/Tiefeinstellung zur optimalen Flächennutzung
  • Bügelgeometrie zum gleichzeitigen Anschließen von 1 Laufrad zzgl. des Rahmens
  • ordnungsgebender Faktor durch oberen Bügel zur eindeutigen Definition der Einschubrichtung des Rades
  • Materialauswahl unter dem Aspekt der Langlebigkeit, geringstem Unterhaltungsaufwand sowie Vandalismusresistenz

Auf den Fahrradparker BETA folgten dann alsbald weitere Bausteine, die, dem modularen Konzept des Gesamtsystems entsprechend, als jeweils neues Mitglied in den Familienverbund aufgenommen werden konnten.  

Dazu gehören:  

  • BETA-SAFE ein aus mehreren Schließfächern bestehender Turm, zur Verwahrung von Radleraccessoires wie Helm, Handschuhe, Tacho, Regenkleidung, Rücksack, Einkaufstasche etc.  
  • BETA-MINI ein auf die Geometrie von Kinderrädern bis 20 Zoll abgestimmtes Pendant zum „großen BETA“  
  • BETA-BASIS Anlehnbügel mit allen Vorzügen, die aus der Modularität resultieren, d.h. individuelle Radabstände und Ersparnis bei den Fundamenten  
  • BETA-Plakativ modularer Aufsatz zur Integration eines Werbeschildes
  • BETA-Poller das oberirdische Fundament zur Beibehaltung der Mobilität der Abstellanlage
  • BETA-Null-Beton Erdaushub statt Beton zur Fixierung im Boden  
  • BETA-Focus Stahlblechformteil zur Generierung einer sog. schiefen Ebene, sodass das geparkte Rad stets felgenschonend am Bügel des Fahrradparkers anlehnt
  • BETA-Air Forcierung des Servicegedankens durch Integration einer „Luftpumpstation“ in das modulare Radparksystem BETA. Das Ausleihen der Luftpumpe basiert auf dem von Einkaufswagen her bekannten Pfandschloss und ist bezüglich Funktion insofern selbsterklärend.

Der stete Ausbau der BETA-Familie entspricht unserer Philosophie, vom Markt her zum Markt hin zu entwickeln. Dazu bedarf es u.a. des ständigen Dialoges mit Fachverbänden der Radfahrlobby sowie einer sensiblen Beobachtung des Marktes.  

Der BETA XXL ist ein weiteres beredtes Beispiel dafür, welch hohen Stellenwert die Nähe zum Markt in unserem Hause genießt.  

Durch Beobachtungen sich stark verändernder Rahmengeometrien in der Fahrradbranche sowie der Diversifizierung bezüglich der Anwendung von Rädern in Spezialbereichen wie Mountain-Bike, Trekking-Bike, City-Bike, Touren-Bike etc. sahen wir einen hinreichenden Anlass, im Zuge des damaligen Trends auch die Form des klassischen BETA-Radparkers den neuen Anforderungen entsprechend anzupassen.

Das Ergebnis, das den Leitsatz „form follows function“ bestätigt, ist im BETA XXL zu sehen.

Nahezu jedes aktuelle Fahrrad lässt sich darin optimal einparken und anschließen! 

In der High-End-Version, d.h. ausgestattet mit allen Features wie Lackschoner, Rohrverbinder, Distanzrohre, ordnungsgebender Faktor, Focuselement etc. gehört der BETA XXL zu den besten Produkten in der Kategorie Radparker.

In der Entwicklung der Fahrradparksysteme gab es vor ca. 10 bis 15 Jahren eine weitere Spezialisierung.

Um die Ansprüche der Radfahrgemeinde zu erfüllen, genügte es nicht mehr, ausschließlich funktionsoptimierte Anlehnbügel anzubieten.

Einerseits gab es vermehrt Nachfrage nach Einhausungen für Fahrräder, woraus so genannte Fahrradsafes oder Fahrradboxen entstanden sind.

Andererseits erforderte die starke Zunahme des Anteils der Radfahrer am Gesamtverkehrsaufkommen neue Konzepte bei der Parkierung auf beengtem Raum.

In beiden Fällen spielen Pendler, im weiteren Sinne, eine bedeutende Rolle, d.h. Personen, die das Fahrrad nutzen, um an öffentliche Verkehrsknotenpunkte, wie Bahnhöfe, Busumsteigeplätze o.ä., zu gelangen.  

Pendler mit hochwertigen Rädern bevorzugen eine individuelle Abstellmöglichkeit, die zugriffsicher vor unautorisierten Dritten geschaffen ist. Hier bieten sich Fahrradsafes an, wie z. B. die ARETUS.

Abmessung und Ausstattung der Box basieren daher auf umfangreichen Untersuchungen.

Fahrräder mit Kindersitz, Satteltaschen, Low-Rider, Hochlenker etc. müssen hierin ausreichend Stellplatz vorfinden.     

Kleiderhaken, Einschubschiene und Notfallentriegelung gehören zur Standardausstattung.  

Schließsysteme gibt es in verschiedenen Varianten: vom Einsteckschloss bis hin zum computergesteuerten Transponder.

Optional gibt es inzwischen eine so genannte Energiesäule, die neben der Beleuchtung des Innen- und Außenbereiches auch die Möglichkeit bietet, über eine integrierte 230V-Steckdose die Akkus von Pedelecs und E-Bikes während des Parkvorganges aufzuladen. Das Ladegerät ist vom Nutzer mitzubringen.

Gerade an bestehenden Bahnhofsgebäuden finden sich häufig ungenutzte ehemalige Lagerräume, die durch die zentrale Lage zu den Bahnsteigen und den gegebenen Witterungsschutz ideale Voraussetzungen für so genannte „Fahrradstationen“ bieten.

Oft verlangt die vorhandene Gebäudehöhe geradezu nach Fahrradabstellanlagen, bei denen die Räder in mindestens 2 Ebenen übereinander geparkt werden können, um die Anzahl der Stellplätze zu optimieren. 

Aus dieser Erkenntnis resultierte der Doppelstockparker!   Im Tauchbad feuerverzinkt und damit langlebig korrosionsbeständig, ausgestattet mit einem Anlehnbügel inkl. Lackschoner sowie einer gasdruckfederunterstützten Hebehilfe, bieten wir eine sehr komfortable Lösung an.

Übrigens: Alle hier genannten Fahrradparker, d.h. BETA-CLASSICO, BETA XXL, Doppelstockparker und Fahrradbox ARETUS mit integrierter Energiesäule wurden im April 2011 vom ADFC getestet und erhielten das ADFC-Prüfsiegel „empfohlene Qualität“.

Details zu den getesteten Varianten finden Sie unter www.adfc.de oder hier auf unserer Homepage.

Bilder vom Radgipfel in Salzburg

Galeriebild: