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Einweihung: Ladestation für Elektrofahrräder am Stadthafen Neustrelitz

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BETA-EnergySafe Fahrradständer

Ladestation für Elektrofahrräder am Stadthafen Neustrelitz eingeweiht

Die erste Ladestation vom Typ BETA-EnergySafe für Elektrofahrräder am Radfernweg Berlin-Kopenhagen wurde am 13. Oktober in Neustrelitz offiziell in Betrieb genommen. Am Stadthafen testete die Landtagspräsidentin und Vorsitzende des Landestourismusverbandes Sylvia Bretschneider den neuen Service für Radtouristen. Die Errichtung der Ladestation ist Teil einer Kooperationsvereinbarung mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der länderübergreifenden Initiative zur "Elektrifizierung" des Fernradweges Berlin–Kopenhagen. Ab Frühjahr 2012 soll er als erster Radfernweg Deutschlands durchgängig von Pedelec-Touristen genutzt werden können. Dazu werden in nächster Zeit allein in Mecklenburg-Vorpommern 18 weitere Ladestationen eingerichtet, wobei deren Abstand nicht mehr als 35 Kilometer betragen soll. Mit Brandenburg, Dänemark und der Fährreederei Scandlines sei man darüber hinaus in fortgeschrittenen Verhandlungen, informierte Bretschneider. Mit der sehr komfortablen Station in Neustrelitz sei die „Seenplatte wieder einmal Spitze“ hob die Verbandspräsidentin hervor. An der Hafenmeisterei können drei Ladeschalen der jeweiligen Akkus für Elektrofahrräder gleichzeitig angeschlossen werden. Aber auch Navigationsgeräte, Tablet-PCs, Handys oder smartphones bekommen hier neue Energie. Die sicheren Schließfächer an der Außenseite des Gebäudes werden in der Saison von den Hafenmeistern der Stadt Neustrelitz betreut. Außerhalb der Saison wird der Betrieb über das Hafencafé als Partner der Stadt gewährleistet. Das System stammt vom Unternehmen Orion Stadtmöblierung aus Neustadt in Sachsen, das sich an einem Ideenwettbewerb des Landestourismusverbandes beteiligt hatte und prämiert wurde. Die Montage vor Ort führte die Firma Volt Elekto Neustrelitz aus.

Die technische Lösung und Betreibung am Stadthafen bezeichnete der Amtsleiter für Wirtschaft und Kultur der Stadt Neustrelitz Frank Fechner als gutes Beispiel für öffentliche und private Partnerschaft. Sie komme sowohl den Radlern als auch den Urlaubern zugute, die mit Charterbooten anreisen und Technik aufladen möchten. „Etwa drei Stunden dauert ein Ladevorgang. Zeit, die die Urlauber nutzen können, um die Stadt zu erkunden, Kaffee zu trinken, einzukaufen oder Sehenswürdigkeiten, wie die Plastikgalerie in der Schlosskirche zu besichtigen. Damit erhöht sich durch die neue Dienstleistung die touristische Aufenthaltsqualität“ so Fechner.

Die Elektromobilität im Radtourismus hat ein hohes Wachstumspotenzial. 300.000 Elektrofahrräder werden nach Einschätzung des Zweirad-Industrie-Verbandes 2011 in der Bundesrepublik verkauft. Studien sprechen davon, dass sich mehr als ein Drittel der Deutschen vorstellen kann, Elektrofahrräder zu nutzen. Davon soll künftig auch der Radfernweg Berlin-Kopenhagen profitieren, der mit 20.000 Urlaubern im Jahr – Tendenz steigend - jetzt schon als einer der beliebtesten Fernwege Deutschlands gelten darf.

Quelle: Pressestelle der Stadtverwaltung Neustrelitz

 

Presseinformation des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Auftanken in Mecklenburg-Vorpommern: Erste Ladestationen am Radweg Berlin – Kopenhagen sind am Netz
600 Kilometer langer Fernweg soll ab Frühjahr 2012 problemlos mit Elektrorädern befahrbar sein

Ein Radweg geht ans Netz: In den mecklenburgischen Städten Neustrelitz und Güstrow sind Mitte Oktober 2011 die ersten beiden Ladestationen für Elektrofahrräder am Fernweg Berlin – Kopenhagen angeschlossen worden. Ziel des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und seiner touristischen Partner in Brandenburg und dem südlichen Dänemark ist es, erstmals einen durch Deutschland verlaufenden Radfernweg durchgängig und gut nachvollziehbar mit Ladestationen zu versorgen, sodass er mit Elektrofahrrädern, so genannten Pedelecs, problemlos befahren werden kann. „Es gibt immer mehr Touristen, die mit dem Elektrorad längere Touren in Angriff nehmen wollen. Sie sollen nicht auf gut Glück an Rast- oder Gaststätten nach Steckdosen fragen oder suchen müssen“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Noch im Herbst dieses Jahres werden an dem durch Mecklenburg-Vorpommern verlaufenden Teil des insgesamt rund 600 Kilometer langen Radfernweges Berlin – Kopenhagen 18 weitere Stationen zum Laden von Akkus in Betrieb genommen werden. Der Abstand zwischen den einheitlich ausgewiesenen Stationen, darunter Hotels, Campingplätze, Touristinformationen sowie gastronomische Einrichtungen, beträgt nicht mehr als 35 Kilometer, häufig sogar deutlich weniger. Dies können im einfachen Falle wie am Gästehaus am Schlosspark in Güstrow zugängliche und entsprechend gekennzeichnete Steckdosen sein, es können auch wie am Stadthafen in Neustrelitz Schließfächer für Akkus sein, und es können ganze Fahrradboxen sein, in denen das Pedelec sicher untergestellt und aufgeladen wird. Wünschenswert sei es, dass „grüner Strom“ genutzt werde und dass den Radurlaubern während der Ladezeit touristische Informationen an die Hand gegeben bzw. konkrete Angebote gemacht würden, so Sylvia Bretschneider.
Die Pedelec-Tankstelle „BETA-EnergySafe" an der Hafenmeisterei in Neustrelitz stammt vom Unternehmen ORION Stadtmöblierung GmbH aus Neustadt in Sachsen, das sich an einem Ideenwettbewerb des Landestourismusverbandes beteiligt hatte und prämiert wurde.
Ab Frühjahr 2012 soll der rund 600 Kilometer lange Radfernweg zwischen der deutschen und der dänischen Hauptstadt länderübergreifend von Pedelec-Touristen genutzt werden können. „Wir sind derzeit mit unseren brandenburgischen und mit unseren dänischen Tourismuskollegen sowie mit der zwischen Rostock und dem dänischen Gedser verkehrenden Fährreederei Scandlines in fortgeschrittenen Gesprächen darüber, ebenfalls Ladestationen einzurichten bzw. auszuweisen“, sagte die Verbandspräsidentin.

Die Zahl der Radtouristen mit Elektrorad wird in den nächsten Jahren nach derzeitigen Erkenntnissen und nicht zuletzt aufgrund demografischer Veränderungen weiter steigen. Laut einer im Herbst 2010 veröffentlichten repräsentativen Studie von Trendscope hatten zwar erst jeweils vier Prozent der Radurlauber und -ausflügler Pedelecs genutzt. Jeweils rund ein Drittel kann sich aber vorstellen, im Urlaub aufs Elektrorad zu steigen. Ähnliche Ergebnisse brachte  im vergangenen Jahr auch eine Untersuchung von T.I.P. Biehl Markt- und Tourismusforschung hervor: Danach kann sich fast jeder zweite Deutsche (43 Prozent) die Nutzung von Rädern mit Elektroantrieb vorstellen, wobei viele den Gedanken daran mit Urlaub verbinden: So kommen für 51 Prozent der Befragten Urlaubsausflüge und für 38 Prozent sogar ganze Radurlaube per Pedelec in Frage. Der Zweirad-Industrie-Verband geht indes davon aus, dass in diesem Jahr in Deutschland rund 300.000 E-Bikes verkauft werden; 2010 waren es rund 200.000.

Der Radfernweg Berlin – Kopenhagen weist nach Trendscope eines der höchsten Wachstumspotenziale aller Fernwege in Deutschland auf: 37 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihn zu befahren. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern schätzt die Zahl der Radreisenden, die den Weg in Gänze oder zu großen Teilen nutzen, auf derzeit rund 20.000 pro Jahr, darunter rund 15 Prozent ausländische Radler. Die Zahl der Radausflügler auf dem Radfernweg liegt noch um ein Vielfaches höher.

Hintergrund:
Bei der Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ist Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr an die Spitze der beliebtesten deutschen Radreiseregionen zurückgekehrt. Laut dem Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus werden in Mecklenburg-Vorpommern pro Jahr mehr als vier Million Tagesausflüge per Rad unternommen. Fast die Hälfte aller Gäste (44%) nutzt das Fahrrad im Urlaub, und immerhin mehr als ein Viertel (26%) bezeichnet den Aufenthalt als Radurlaub. Vom Tourismusverband werden derzeit acht Fern- und 21 Rundwege vermarktet, die ein dichtes Netz aus 2.300 Kilometer Fern-und 5.500 Kilometer Rundwegen bilden, welches sich über eine interaktive Karte individuell erschlossen werden kann. Netzwerke und Systeme für den Verleih und die Vermarktung von Elektrofahrrädern sind in unterschiedlicher Größe bereits in einer Reihe von Regionen im Nordosten etabliert worden, unter anderem auf den Inseln Rügen und Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der Müritz-Region, der Mecklenburgische Ostseeküste, der Vorpommerschen Flusslandschaft sowie der Hansestadt Wismar.
 

Quelle: Presseinformation des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V., Oktober 2011, Nr. 118/2011

 

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